Cottage Cheese Bowl oder auch…

Cottage Cheese Bowl
… körniger Frischkäse mit Salatresten. Jaja, man muss dem Ding nur einen guten Namen geben. Dann noch alles nett anrichten und man hat ein richtiges Knaller-Abendessen. Dieser “Bowl”-Trend kommt wohl erst jetzt bei uns an. Resteessen in schön. Bei Gourmandises végétariennes gibt es noch ein paar Anregungen.

Ihr braucht (für 2 Personen):

3 Becher körnigen Frischkäse (Cottage Cheese)
100 g von euren Lieblingsoliven ohne Stein (bei uns gab es Kalamata)
1 Paprika
250 g Datteltomaten
2 Avocados
50 g, also eine kleine Packung Sprossen (z.B. scharfer Rettich)
1 EL Balsamico
Olivenöl
Pfeffer
Salz
dazu: leckeres Brot

1. Die Datteltomaten waschen und halbieren. Die Paprika ebenfalls putzen, halbieren und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden.

2. Die Tomaten und die Paprika mit der Schnittfläche nach oben in eine Auflaufform auf Olivenöl setzen. Salzen und nochmals mit ein bisschen Olivenöl beträufeln. Für ca. 15-20 Minuten (bei mir waren es genau 17), bei 150 Grad Umluft im Backofen bräunen lassen.

3. Die Tomaten in eine kleine Schüssel geben und mit 1 EL Balsamico und 1 EL Olivenöl vorsichtig vermengen.

4. Die Avodado sanft von der Schale lösen, halbieren und in Streifen schneiden.

5. Die Sprossen waschen und abtropfen lassen.

6. Und nun kann angerichtet werden: Zuerst pro Schüssel (am besten nehmt ihr eine schön große) 1 1/2 Becher körnigen Frischkäse einfüllen. Nun jeweils die Hälfte der Tomaten, Paprika, Oliven, Avocado und Sprossen darauf anrichten.

Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Guten Appetit und ein tolles Wochenende!

Alles Liebe,
Anni

TOP 5 – Gute Laune!

Wochenplan
1.
Unser Wochenplan von Happy Serendipity. So haben wir alles Wichtige auf einen Blick. Termine, Essensplan und Einkaufszettel. Hilft uns bombe durch den Alltag!

2.
Als Abwechslung zu den vielen Kinderliedern, die hier so laufen…

3. Warum spielt der Mann kein Klavier? Ähm und warum haben wir kein Klavier? Es könnte so einfach sein…

4. Unsere Lieblingsfrage: Was essen wir zum Abendbrot? Diese 11 Tipps machen mir gute Laune! Gestern gab es die Cottage Cheese Bowl. Man muss dem Ding nur einen guten Namen geben…

5. Lesen! Dank Kindle geht dies nun auch im dunklen Schlafzimmer, wenn das Mädchen neben mir schläft. Noch nie habe ich schon im Februar so viele Bücher gelesen. “Die Glücklichen” von Kristine Bilkau mochte ich so gern, dass ich den Kindle sogar zum Spaziergang über den Friedhof mitgenommen habe. Im Moment eher was Seichtes: “Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag” von Katrin Bauerfeind. Herrlich gelacht habe ich auch über “Harold” von Einzlkind.

Was macht euch denn gerade so gute Laune?

Alles Liebe,
Anni

Babyleicht: Marmorkuchen!

Mamorkuchen
Mit einem Baby hat man weder viel Zeit zum Backen, noch viel Zeit zum Einkaufen. Schon gar keine Zeit, sich um viele Zutaten Gedanken zu machen, vorallem aber eines: Hunger und Kuchenlust. Das Originalrezept stammt aus dem aktuellen Chefkoch-Magazin.

Ihr braucht ganz wenig:

3 Eier (Größe M)
250 g Puderzucker (genau eine Packung)
300 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
200 ml Schlagsahne (genau einen Becher)
3 EL Backkakao
evtl. Puderzucker zum Bestäuben (geht aber auch super ohne)

1. Eier und Zucker schaumig rühren.

2. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Sahne unter die Eiercreme rühren.

3. Nun den Teig teilen und unter die eine Hälfte den Backkakao rühren.

4. Den hellen und den dunklen Teig abwechselnd in eine bebackpapierte Kastenform geben (oder die Form vorher fetten), mit einem Holzspieß den Teig marmorieren, glatt streichen und bei 155 Grad Umluft auf der untersten Schiene ca. 55 Minuten backen.

5. Die Stäbchenprobe zeigt euch wie immer, ob der Kuchen fertig ist.

Ratzfatz hat man einen Nachtisch zum Abendbrot, einen Mitternachtssnack, ein Frühstück und falls noch etwas übrig ist, kann man sich sogar mal Besuch zum Kaffee einladen.

Alles Liebe,
Anni

Kickstart!

Kickstart
Es gibt müde Morgen, doofe Nächte, anstrengende Nachmittage, erschöpfte Abende. Tage, an denen man nicht viel geschafft hat, weil das Mädchen einen so brauchte.
Viel mehr jedoch gibt es fröhliche Morgen, verspielte Nachmittage und kuschelige Abende. Doch die wachen und kräftezehrenden Nächte bleiben. Was man da morgens braucht? Einen Kickstart in Form eines grünen Smusis:

Ihr braucht (für 2 große Portionen):

1/2 Gurke, geschält
1 Avocado
1 Limette (nur den Saft)
1 Handvoll Ruccola oder jungen Spinat
1/2 Ananas
1 Banane
1/4 Bund Minze
350 ml kaltes Wasser

1. Alle Zutaten vorbereiten und im Standmixer zerkleinern.

Und wer abends fleißig ist, hat morgens zum Frühstück einen kalten Smusi. Der hält sich nämlich wunderbar über Nacht im Kühlschrank!

Achja: Ich weiß übrigens, dass es nicht “Smusi”, sondern “Smoothie” heißt. War auch nur ein Wortwitz. Der Mann hat mich abends tatsächlich gefragt, ob das denn auch wirklich so eingedeutscht werden kann 😉

Alles Liebe,
Anni

Herz und Bauch erwärmend – Zimtauberginen!

Zimtauberginen
Es gibt Gerichte, die essen wir im Herbst viel lieber als zu jeder anderen Jahreszeit. Weil sie uns so schön von innen wärmen, vor dem nass-kalten Herbstspaziergang schon vorbereitet werden können und abends dann nur noch warm gemacht werden müssen. Man kann ja nicht immer nur Suppe essen…

Ihr braucht:

3 EL Rosinen
2 Auberginen (ca. 700 g)
1 Knoblauchzehe
5 EL Olivenöl
2 kleine oder 1 große Dose geschälte Tomaten (insgesamt 800 g)
2 TL Ras el-Hanout (marokkanische Gewürzmischung)
1/2 TL Zimt
1 EL Zucker
4 EL Mandelstifte
Salz
1 Bund Minze
Reis als Beilage

1. Reis nach Packungsanleitung kochen.

2. Rosinen in eine Schale geben und mit heißem Wasser übergießen.

3. Auberginen waschen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und klein hacken oder pressen.

4. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Auberginen anbraten. Den Knoblauch dazugeben und ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze unter Rühren weitergaren.

5. Die Rosinen abgießen, die Dosentomaten klein schneiden und mit ihrem Saft, den Rosinen, Gewürzen und Mandeln zu den Auberginen geben und verrühren.

6. Weitere 10 – 15 Minuten garen, evtl. etwas Wasser dazugeben, wenn die Soße zu dick erscheint.

7. Die Minze waschen, von den Stielen zupfen, in dünne Streifen schneiden und anschließend zu den fast fertigen Auberginen geben.

8. Mit Salz abschmecken und mit Reis servieren.

Das Essen schmeckt am besten, wenn es ein wenig durchgezogen ist. Als ruhig schon vormittags vorbereiten und abends dann nur noch den Reis kochen und warm machen. So kann man länger draußen bleiben und die hellen Stunden genießen…

Alles Liebe,
Anni

Melonen im Herbst

Melonenleggingsvia

Unsere Ebbi hat seit gestern die coolste Leggings überhaupt. Eine Melonenleggings fürs Melonenmädchen! Noch nie habe ich so viel Melone wie in diesem Jahr, meinem Schwangerschaftsjahr, gegessen. Sogar in den Schwedenurlaub haben wir Melonen importiert, weil wir Angst hatten, dass uns diese in solch rauen Mengen finanziell ruinieren könnten, wo doch Lebensmittel in Schweden um einiges teurer sind. Dass Melonen zu dem Zeitpunkt dann günstiger als in Deutschland waren, konnten wir ja nicht wissen.

Auf jeden Fall haben wir nun eine Erinnerung an den schwangeren Melonensommer für unser Mädchen.

Wie holt ihr euch die schönsten Sommererinnerungen in den Herbst?

Alles Liebe,
Anni

Theeeeeeeo… Bananenbrot!

Bananenbrot
Beim Wachwerden, beim Aufstehen, beim Stillen, beim Anziehen, beim Wickeln, beim Kuscheln, beim Baden, beim Zähneputzen, beim Haarewaschen, beim Schminken, beim Essen, beim Aufräumen, beim Spazierengehen – immer, immer, immer summe oder singe ich irgendwelche Lieder. Ebba liebt es!
So kam es also auch, dass ich auf dem Tempelhofer Flugfeld auf einmal anfing, “Theo, mach mir ein Bananenbroooot…” zu summen. Und dann fiel mir ein, dass ich bei Okka einmal ein Rezept dafür gesehen hatte. Und da Frühstück hier gerade so eine Glückssache ist, dachte ich, dass das Bananenbrot auch dafür perfekt ist. Für ein Stillfrühstück im Bett.
Das Originalrezept stammt von hier, ist allerdings leicht abgewandelt.

Ihr braucht:

75 g weiche Butter
4 reife Bananen, mit einer Gabel zu Brei zerdrückt
200 g brauner Zucker
1 Ei, verrührt
1 Pck. Vanillezucker
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
170 g Mehl
2 Handvoll Walnüsse

1. Den Ofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen und eine Kastenform mit Backpapier auslegen.

2. Die zu Brei zerdrückten Bananen in eine Schüssel geben. Butter, Zucker, das verrührte Ei und den Vanillezucker dazugeben und mit dem Mixer gut verrühren.

3. Nun das Backpulver und Salz dazugeben, das Mehl nach und nach einsieben und alles gut vermixen.

4. Zum Schluss noch die ganz grob zerkleinerten Walnüsse mit einem Löffel unterrühren.

5. Den Teig in die Kastenform geben und ca. 60 Minuten backen.

Mal schauen, welches Kinderlied mich als nächstes zum Backen oder Kochen inspiriert.

Alles Liebe,
Anni

Sie ist da!

Ebba 14.08.2015
Am 14. August um 6.26 Uhr blieb unsere Welt für einen Augenblick lang stehen – unsere kleine Ebba wurde mit 48 cm und 2.670 Gramm geboren. Die Geburt ist mitterweile schon fast 9 Wochen her und wir genießen seit dem jede Sekunde mit unserer Tochter. “Unserer Tochter…” – Verrückt!
Es war und ist nicht immer alles leicht. Der wenige Schlaf, der neue Alltag – aber wir fuchsen uns ziemlich gut ein, sind schon ein eingespieltes Zweierteam unter der Woche und wenn der Papa am Nachmittag dazustößt, ist das unser Highlight des Tages. Die Zeit zu dritt ist so besonders und wie oft können wir unser großes Glück garnicht fassen.

#machtmehrbabys

Alles Liebe und bis bald,
Anni

Slushy Days

Heiß soll es werden! So richtig heiß. Der Sommer ist da! Unser letzter Sommer ohne Kind. Verrückt ist das!
Ebenfalls verrückt ist die Idee, die Meine Svenja entdeckt hat:

Na dann: Ich stell mir heute Abend mal ne Fanta-Flasche kalt und freu mich auf einen slushy Feierabend!

Und was sind eure Tipps bei dem heißen Wetter?

Alles Liebe,
Anni

Grießbrei am Morgen…

Grieß mit Erdbeeren
… vertreibt Kummer und Sorgen. Und wenn man weder Kummer noch Sorgen hat, macht Grießbrei zum Frühstück einfach ganz schön glücklich und ist in 5 Minuten fertig.

Ihr braucht (für 1 Frühstücksportion):

250 ml Milch
1 EL Zucker
1/2 Päckchen Vanillezucker
etwas gemahlene Vanilleschote
etwas Zimt (nach Geschmack)
3 EL Dinkelgrieß oder Weichweizengrieß

1. Die Milch mit dem Zucker, Vanillezucker, gemahlener Vanilleschote und dem Zimt in einen kleinen Topf geben und zum Kochen bringen.

2. Den Topf von der Herdplatte nehmen und den Grieß langsam mit einem Schneebesen in die Milch einrühren.

3. Das ganze nochmal aufkochen und je nach Sämigkeit einkochen lassen. Das dauert maximal 2 Minuten.

4. Am besten dazu: Eingezuckerte Erdbeeren!

Was frühstückt ihr denn gerade so?

Alles Liebe,
Anni